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Schwarz- und Grüntees

Tee ist ein immergrüner Busch aus der Gattung der Kamelien-Gewächse. 
 Einer chinesischen Legende nach entdeckte der Kaiser Shen Nong (2737-2697 v. Chr.) zufällig den Tee, als das Blatt eines wildgewachsenen Teestrauchs in seine Trinkschale fiel, die mit heißem Wasser gefüllt war. China (Yunnan) gilt als die Urheimat  der Teepflanze Camellia sinensis. 
 Camellia assamica ist die zweite Urpflanze, die in Indien (Assam) 1823 von dem schottischen Major Robert Bruce entdeckt wurde. Die Pflanzen sind somit nach Ihren ursprünglichen Fundorten benannt. 


Kreuzungen beider Arten gibt es in vielen Variationen, welche heute im Teeanbau vielfach verwendet werden, die sogenannten hybriden Pflanzen.


Schwarze und grüne Tees stammen von der gleichen Teepflanze, sie werden nur auf unterschiedliche Art und Weise produziert:


Grüner Tee

  • Pflücken
  • Welken
  • Dämpfen
  • Rollen
  • Trocknen
  • Sortieren

Schwarzer Tee

  • Pflücken
  • Welken
  • Rollen
  • Fermentieren
  • Trocknen
  • Sortieren

Weiße Tees

  • 
 Pflücken von jungen Trieben
  • Trocknen in der Sonne
  • Manuelle Sortierung

Oolong-Tees

sind halbfermentierte Tees,
bei denen der Fermentationsprozess unterbrochen wird.
Je nach Zeitpunkt der Fermentationsunterbrechung unterscheidet man
zwischen grünen und schwarzen Oolongs.



Bei der Schwarztee-Produktion unterscheidet man zwischen zwei Methoden; der orthodoxen und der CTC-Produktion:

Orthodoxe Produktion

  • Pflücken
  • Welken
  • CTC-Vorgang
  • Crushing (Zermalmen)
  • Tearing (Zerreißen)
  • Curling (Rollen))

CTC-Produktion

  • Pflücken
  • Welken
  • CTC-Vorgang
  • Crushing (Zermalmen)
  • Tearing (Zerreißen)
  • Curling (Rollen))


Das Ergebnis des CRC-Produktionsprozesses ist ein deutlich kleineres Teeblatt im Vergleich zur orthodoxen Herstellungsmethode.